VST-Instrumente Recordingequipment und Software Hier finden Sie Infos zu guten VST-Pianos und anderen virtuellen Instrumenten, die man beim Homerecording braucht.

VST-Instrumente und Recording-Software – die virtuelle Alternative zum E-Paino

Eine Alternative zu realen Instrumenten bieten virtuelle Instrumente, kurz auch VST’s genannt. Wie der Name selbst schon verrät, handelt es sich dabei um Instrumente, die lediglich virtuell, also am Computer eingesetzt werden können. Hierfür werden meist echte Instrumente aufgenommen. Klangen virtuelle Instrumente vor einigen Jahren oft noch synthetisch und künstlich, gibt es immer mehr professionelle Klänge, die, richtig eingesetzt, mitlerweile kaum noch von akustischen Instrumenten zu unterscheiden sind. Neben der immer besseren Klangqualität ist ein weiterer bedeutender Vorteil eines VST Instrumentes der deutlich günstigere Preis. Der Markt ist mittlerweile sehr breit gefächert und bietet große Vielfalt sowohl für Profis als auch für Hobbymusiker. Ein VST Instrument ist also die perfekte Alternative zu teuren Instrumenten und Studioaufnahmen.

Was ist eigentlich MIDI?

MIDI ist eine Abkürzung für „Musical Instrument Digital Interface“, zu Deutsch „Digitale Schnittstelle für Musikinstrumente“ und ist im wesentlich zuständig für die Kommunikation zwischen digitalen Geräten (z.B. einem digitalen E-Piano und einem Computer), ebenso übernimmt es die Speicherung von digitalen Information ( z.B. Notensätzen, Effekten usw.).

Bereits 1981 wurde MIDI von Dave Smith erfunden und hat seit dem die elektronische Musikproduktion revolutioniert. Komponieren, Arrangieren und das Erstellen von Notensätzen wurde durch diese Digitalisierung deutlich einfacher, da nun jedes auf diese Weise gespeicherte Werk jeder Zeit veränderbar blieb. Jede einzelne Note kann auch nach der Aufnahme verschoben, gelöscht, leiser oder lauter gestellt werden. MIDI ermöglicht außerdem, dass man Töne mit Effekten wie z.B. Hall, Delay und Echo belegt.

Die MIDI Dateien selbst enthalten keine Musik, sondern sind lediglich Aneinanderreihungen von Anweisungen, welche den verschiedenen MIDI-Geräten sagen was diese zu tun haben. Ein Vorteil gegenüber der klassischen Audioaufnahme ist, dass MIDI so gut wie keinen Speicherplatz benötigt. So kann man MIDI-Files weltweit per E-Mail verschicken, an andere Stelle wieder aufrufen, Ihnen jedes erdenkliche virtuelle Instrument zuweisen, jede Veränderung vornehmen die einem vorschwebt, und es sogar als Noten anzeigen lassen und diese, je nach belieben, Ausdrucken.

 

Was braucht man, um mit dem Homerecording anzufangen?

Im wesentlichen benötigt man dafür folgendes:

Hardware:

  • Computer
  • Soundkarte
  • MIDI-Keyboard (optional)
  • MIDI- Kabel (optional)
  • Lautsprecher/Kopfhörer

Software:

  • Sequenzer/DAW (Aufnahmesoftware – z.B. Cubase)
  • Virtuelle Instrumente (VST)

Da der Markt der digitalen Musikproduktion mittlerweile sehr vielseitig und fortgeschritten ist, sollte man auch auf eine gute Rechenleistung des Computers und auf eine leistungsfähige Soundkarte achten. Prinzipiell gilt, eine gute individuelle Produktberatung und die Investition in die zur Person passenden Produkte erspart einem am Ende viel Geld.

 

Wie kann man Musik digital aufnehmen?

Der digitale Musikmarkt bietet heute eine große Vielfalt an digitalen Aufnahmeprogrammen, auch MIDI-/Audio-Sequenzer oder DAW (Digitale Audio Workstation) genannt. Die  meisten der gängigen DAW’s sind sogenannte Allrounder, welche einem also nicht nur ermöglichen das man seine Musik im Audio und MIDI Format aufnimmt, sondern Sie bieten auch eine Vielzahl an Möglichkeiten diese Aufnahmen zu bearbeiten, abzumischen und oft auch zu mastern. Mittlerweile stellt solch ein moderner MIDI-/Audio-Sequenzer praktisch ein komplettes virtuelles Musikstudio dar, das sowohl die direkte Aufnahme mit dem E-Piano ermöglicht, alsauch das ansteuern eines virtuellen Instrumentes (softwarebedinger Klangerzeuger) innerhalb der DAW.

Viele der gängigen DAW Software Hersteller bieten mehrere Software Editionen an, welche in der Regel aus einer Einsteigerversion, einer Artistversion und einer Profiversion bestehen. Bei der Vielzahl der verschiedenen DAW Software – Hersteller, und zusätzlich durch die verschiedenen Software Editionen, kann man sich in der Praxis, möchte man sich solch eine Software zulegen, oft schnell überfordert fühlen. Wichtig bei der Kaufentscheidung sind auch hier die individuellen Ansprüche und Bedürfnisse. Meist reicht eine Einsteigerversion vollkommen aus, da diese bereits sehr umfangreiche Optionen bieten, und in der Qualität der Musikaufnahmen Ihren großen Geschwistern in keinster Weise nachstehen. Hauptunterschied zwischen den Einsteiger und den Profiversionen sind oft lediglich die Anzahl von Audio- und MIDI-Spuren, die Anzahl der virtuellen Instrumente und Effekte welche geladen werden können, so wie die Anzahl von bereits vorhandenen Plugins (Software- Erweiterungen), die oft nur mit fundiertem Grundwissen eingesetzt werden können, also vor allem dann Sinn machen, wenn man professionellen Ansprüchen gerecht werden möchte.

Die meisten DAW Software-Hersteller bieten die Möglichkeit, dass man kostenlos eine Demoversion testen kann, was man unbedingt in Anspruch nehmen sollte. Zudem sollte man beim Kauf einer solchen DAW darauf achten, ob die Möglichkeit zu einem Upgrade besteht, sodass man später jederzeit auf die gehobenere Version umsteigen kann.

Die gängigsten und wohl bekanntesten DAWs sind folgende:

Steinberg Cubase, Steinberg Nuendo, Cakewalk Sonar, Ableton Live, Logic Pro, PreSonus Studio One, Magix Musicmaker, Pro Tools.

 

Welche VSTs gibt es und welches ist das Richtige für mich?

Auch der Markt der virtuellen Instrumente ist mittlerweile sehr unüberschaubar geworden. Je nach Bedarf und Interesse gibt es alle möglichen Varianten, von kostenlosen VST Plugins bis hin zu sehr teuren, die von einzelnen Instrumenten bis hin zu ganzen Orchesterlibaries, von exotischen Klängen bis hin zu Chören mit Sprechgesang reichen (z.B. bei best-service.de) Die meisten DAWs und Sequenzer beinhalten mittlerweile eine kostenlose Sammlung an virtuellen Instrumenten. Wer erstmal in das ganze Thema „virtuelle Musikproduktion“ reinschnuppern möchte, findet generell eine große Auswahl an kostenlosen  Plugins, die oft auch qualitativ einiges bieten können.

Wer jedoch hohen Wert auf realistischen Sound legt, muss dann doch meist etwas tiefer in die Tasche greifen. Wie bei den DAW’s gibt es auch hier meist die Möglichkeit, kostenlose Demoversionen auszuprobieren. Auch bieten die meisten Hersteller, insbesondere die von Orchesterlibaries, häufig verschiedene Editionen an, sodass man auch mit weniger finanziellem Einsatz in den Genuss qualitativer VST-Plugins kommen kann.

Je größer und realistischer der Klang eines virtuellen Instrumentes, desto größer ist auch der Bedarf an einer guten Rechenleistung des Computers, sprich des Arbeitsspeichers. Kauft man ein virtuelles Instrument, findet man auch immer Informationen zu den genauen Leistungsvoraussetzungen, welche der Computer erfüllen muss, damit das virtuelle Instrument einwandfrei genutzt werden kann.

Letzten Endes basieren die meisten VST-Plugins auf gesampelten Aufnahmen, was bedeutet, dass Klangstücke realer Instrumente digitalisiert wurden. Richtig eingesetzt, lassen sich daher viele Kompositionen, welche ausschließlich mit VST-Plugin eingespielt wurden, oft kaum noch von Aufnahmen realer Instrumente unterscheiden. Selbst in der Filmmusikindustrie haben virtuelle Instrumente schon längst Einzug erhalten, und ersetzen so oft den Einsatz realer Instrumente und Musiker.

Was einem allerdings immer bewusst sein sollte, egal wie hochwertig ein VST-Plugin auch klingen mag: es ist immer gekonnten Einsatz verlangt, um ein virtuelles Instrument realistisch klingen zu lassen. Diesen Realismus erzeugt man überwiegend durch die richtige Artikulation und Effekte, welche mittlerweile in jedem Audio/MÍDI-Sequenzer enthalten sind (Dinge wie z.B. Dynamik, Expression, Hall).

Als Klavierspieler, komponiere ich sehr viel mit und für das Klavier, weshalb mir ein sehr realistischer Klavierklang sehr wichtig ist. Über die Jahre habe ich daher mit vielen verschiedenen virtuellen Klavieren gearbeitet. Dabei sind einige Favoriten sehr herausgestochen, die ich in folgendem Artikel kurz vorstellen möchte:

=> Empfehlung VST-Pianos

 

 

 

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am 19. August 2017 00:10 GMT